Spielgruppe

Unter dem Themenschwerpunkt „Aktivitäten für Kinder" wurde bereits ein Großprojekt für unsere Kleinsten verwirklicht: 

 2 Spielgruppen wurden gegründet, die sich im Mehrzweckgebäude austoben dürfen.

Die Kinder kuscheln in der Kuschelecke, kochen in der Kinderküche, spielen im Bällepool, schaukeln auf der Schaukelraupe und Schaukelschnecke und werken auf der Werkbank.

Die ausgebildete Spielgruppenleiterin Evelin Reischenböck sorgt mit viel Eifer dafür, dass der Ausspeisungsraum kleinkindgerecht ausgestattet werden konnte.

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Derzeit bietet Evelin Reischenböck folgende Gruppen an:

  • dienstags und freitags von 10:00 bis 11:30 Uhr.

Anmeldungen sind jederzeit möglich bei: Evelin Reischenböck unter 0699 117 940 58

Ablauf der Spielgruppe 

Die Kinder und deren Mamas, Papas oder Omas sitzen am Anfang auf unserem großen, runden Teppich, wo in der Mitte unserer Rasseln für das Begrüßungslied bereitstehen. Jedes Kind wird im Lied einzeln von Evelin begrüßt. Darauf folgen verschiedene Lieder, Fingerspiele, Gedichte oder Geschichten, bei denen die Kinder aktiv mitwirken können wenn sie wollen. Als Programmabschluss dienen immer diverse Kniereiter, wobei das überaus beliebte Schotterfahren ja nicht fehlen darf. Jetzt dürfen die Kinder frei spielen bis Evelin die Materialien fürs Basteln vorbereitet hat. Die Kinder dürfen nun selbst entscheiden ob sie weiterspielen oder ob sie am Basteltisch kreativ werden wollen. Meistens wird mit Fingerfarben gearbeitet, weil das die Kinder nach fünfjähriger Erfahrung am liebsten machen. Es gibt 100 verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel Kartoffeldruck, mit Wattestäbchen oder den Füßen malen. Aus diesen Zeichnungen entstehen dann öfters kleine Basteleien wie z. B. ein Herbstbaum. Hat das Kind keine Lust mehr, dann kann es wieder spielen gehen. Die Bastelutensilien werden weggeräumt und während die kleinen Kinder gemeinsam spielen, richtet derjenige der die Jause mitgebracht hat diese am Kindertisch her. Ist alles fertig, setzen sich die Kinder und wir sagen:" Gott danke für all diese guten Sachen, die am Tisch stehen." Nach der Kinderjause gibt es für die Erwachsenen noch einen Kaffee und meistens auch Kuchen, den natürlich auch die Kinder nicht verschmähen. Wenn am Ende der Stunde noch zeit übrig ist, werden noch "Müller, Müller Sackerl" gespielt, das zurzeit das Lieblingsspiel bei den Krabbelbärchen ist. Zum Schluss singen wir noch unser Abschlusslied und jedes Kind verabschiedet sich brav mit Händeschütteln bei Evelin.

Die Spielgruppe - Allgemeines

Dein Kind steht im Mittelpunkt
Es bestimmt, wann, wie lange und ob es eine Tätigkeit ausführen will. Das Kind braucht Freiraum zur Selbstfindung. Oftmals benötigt ein Kind Wiederholung.

Momentane Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt
Die Lernfähigkeit und Bereitschaft eines Kindes sind stark von seinen Stimmungen und seinem körperlichen Zustand abhängig. Beobachte dein Kind gut und nimm seine momentanen Bedürfnisse ernst.

Experimentieren von Materialien entspricht den Bedürfnissen des Kindes
Kinder verfügen über zahlreiche eigene Spielideen. Der Erwachsene soll diese Ideen aufgreifen und das Kind in seiner Kreativität ermutigen.

Gefühle des Kindes ernst nehmen
Gemütsbewegungen sind für die geistige und soziale Entwicklung deines Kindes notwendig. Durch die Versprachlichung von Gefühlen fühlt sich das Kind akzeptiert und ernst genommen. (z. B.: Oje, jetzt bist du traurig, weil dein Spielzeug kaputt ist.)

Freiheit zu sozialen Kontakten
Überall wo Kinder sind und spielen treten soziale Spannungen auf (Streit um Spielzeug, Handgreiflichkeiten, ...) Verhalten des Erwachsenen: Abwarten, beobachten! Kinder sollen lernen eigene Lösungsstrategien zu entwickeln! Man greift ein, wenn Verletzungsgefahr besteht oder das Kind um Hilfe bittet!

Sauberkeit und Ordnung
Wenn das Kind mit einem Material, einem Spiel fertig gearbeitet hat, werden diese wieder in Ordnung gebracht.

Grenzen setzen

  • Es darf nichts absichtlich beschädigt werden!
  • Es darf niemand willkürlich verletzt werden!

Beobachte dein Kind

  • Seine Entwicklungsstand
  • Seine besonderen Interessen
  • Seine Stärken
  • Seinen Kontakt zu anderen Kindern
  • Seine Probleme mit anderen Kindern.
  • Seine Ängste
  • Seine Probleme mit bestimmten Materialien
  • Konzentration und Ausdauer
  • Seine Kommunikationsbereitschaft
  • Seine Essgewohnheiten