Die aktuellen Zivilschutz-Selbstschutztipps

07.09.2015 15:16

SICHER AM SCHULWEG 

Durch das steigende Verkehrsaufkommen wird auch das richtige Sicherheitsverhalten für Kinder auf dem Schulweg immer wichtiger. Eltern sollen deshalb mit Ihren Kindern schon vor Schulbeginn den sichersten Schulweg herausfinden.

Hier einige Tipps für mehr Sicherheit am Schulweg:

Schulanfänger:
Keine Hektik am Morgen! Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind rechtzeitig aufsteht und pünktlich das Haus verlässt. Planen Sie lieber ein paar Minuten mehr ein und achten Sie auf ein ausgewogenes Frühstück.

Übung macht den Meister:

  • Erkunden Sue gemeinsam mit Ihrem Kind den sichersten (nicht immer der kürzeste) Schulweg.
  • Üben Sie den Weg gut ein, lassen Sie Ihr Kind selbstständig gehen und beobachten Sie es.
  • Seien Sie selbst ein Vorbild: Verwenden Sie den Zebrastreifen, bleiben Sie stehen, wenn die Ampel rot leuchtet, usw …
  • Erklären Sie Ihrem Kind wichtige Verkehrsschilder!

Schärfen Sie Ihrem Kind ein: Keine Abkürzungen nehmen, keine Mitfahrgelegenheiten ohne Absprache mit den Eltern annehmen.

Mama und Papa als Taxi:

  • Auch bei kurzen Schulwegen gilt: Anschnallen nicht vergessen!
  • Lassen Sie Ihr Kind stets auf der Gehsteigseite aussteigen
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind einen sicheren Platz zum abholen

Achtung!

  • Vergewissern Sie sich von Zeit zu Zeit, dass Ihr Kind den sicheren Schulweg benutzt
  • Sollte Ihnen eine Gefahrenzone auf dem Schulweg ausfallen, scheuen Sie sich nicht die zuständigen Behörden zu informieren.

Zivilschutz-Tipps:

  • Durch rückstrahlende Teile auf Kleidung, Schuhen und Schultaschen ist ihr Kind besser sichtbar.
  • Der OÖ Zivilschutz verteilt auch heuer zu Schulbeginn kostenlos Warnwesten an die Schulanfänger in Oberösterreich.
  • Achten Sie generell bei schlechten Sichtverhältnissen auf reflektierende Bekleidung!

SICHER WANDERN 

Die Natur bietet vielfältige Erlebnisse, Erholung und Abenteuer, Nicht beachtete Gefahrenquellen führen jedoch immer wieder zu schweren Unfällen. Jährlich sterben zahlreiche Österreicher in den heimischen Bergen. Ursachen sind vor allem schlechte Ausrüstung und Selbstüberschätzung!

Hier unsere Tipps, damit die Traumtour nicht zum Alptraum wird:

  • Wanderungen unter Bedachtnahme von Kondition, Gelände, Zeitaufwand und Erfahrung der Teilnehmer planen
  • Alpingerechte Ausrüstung — entsprechendes Schuhwerk, Wetterschutz, „Erste-Hilfe-Box", …
  • Unbedingt auf „markiertem" Wanderweg bleiben und möglichst nicht alleine auf Tour gehen
  • Ausreichend Flüssigkeit mitnehmen und rechtzeitig Pausen einplanen. Der Körper benötigt Nährstoffe und vor allem Flüssigkeit
  • Kein blindes Vertrauen in Geländer, Verankerungen und Absicherungen

Im Notfall – Handy am Berg:

  • Das Handy ersetzt nicht die gründliche Vorbereitung für eine Bergtour!
  • Achten Sie darauf, dass der Akku Ihres Handys voll aufgeladen ist und tragen Sie Ihr Handy bei Kälte am Körper
  • Prüfen Sie Ihre Kenntnisse der Notrufnummern bzw. tragen Sie die Aufzeichnungen bei sich
  • Schlechte Witterungsverhältnisse sowie Täler und Schluchten beeinflussen den Empfang

KEIN Empfang:

  • Handy ausschalten ->SIM-Karte entfernen -> Handy einschalten -> EURO-Notruf 112 wählen
  • Auch bei Wanderungen bzw. Bergtouren im Ausland verwenden Sie den EURO-Notruf 112

Zivilschutz-Tipp:

  • Notruf 140 (für alpine Notfälle österreichweit):
    Wird der alpine Notruf ausgelöst, Schickt die Einsatzzentrale die geeigneten Rettungskräfte der Bergrettung los.
  • Alpines Notsignal:
    Sechsmal innerhalb einer Minute ein Zeichen durch Heben eines sichtbaren Gegenstandes, rufe, pfeifen, etc. geben. Die Antwort der Retter erfolgt als Zeichen dreimal innerhalb einer Minute.

07.09.2015